Türchen 14: Batman – Noel

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noelLangsam wird es ernst, das Fest der Liebe naht, da wird es doch mal Zeit für eine Weihnachtsgeschichte.
Und wer wäre dafür besser geeignet als Batman und der Joker?

Denn auch Superhelden und Superschurken feiern Weihnachten, wenn auch auf ihre ganz eigene Art.

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Türchen 13: Habibi

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HabibiDas ist der „heilige Ziegelstein“ unter den Graphic Novels und einer der wichtigsten Comics des Jahres 2011. Schauen wir uns das dicke Ding doch etwas näher an.

Craig Thompson ist Amerikaner, und seine Reaktion auf 9/11 war es, sich intensiver mit der arabischen Welt zu befassen. Eine Recherchereise nach Marokko im Jahre 2004 lieferte ihm genügend Material für die Arbeit an „Habibi“.

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Türchen 12: Die Sputnik-Jahre

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SputnikBaru ist einer der ganz Großen, nicht nur als sozialkritischer Autor, sondern auch als einzigartiger Zeichner mit einem zupackenden Stil.
Und er kann auch Kindergeschichten erzählen. „Die Sputnik-Jahre“ hat mich immer ein wenig an „Krieg der Knöpfe“ erinnert, wir haben es also mit einer ganz besonderen Kindergeschichte zu tun.

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Türchen 11: Auf der Suche nach Peter Pan

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CoseyAngesichts des Wetters  brauchen wir jetzt wirklich mal einen Comic, der im Schnee spielt.
Wie wäre es mit kraftvollen Bildern aus der Schweizer Gebirgswelt?
Cosey ist ein wunderbarer Autor und gilt als der leise Poet unter den Comiczeichnern.
„Auf der Suche nach Peter Pan“ spielt um 1930 in den Walliser Alpen.

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Türchen 10: Hauteville House

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hautevillehouseEigentlich wollten wir ja nur abgeschlossene Geschichten in unserem Adventskalender empfehlen. Aber zum einen haben wir mit „Blast“ schon gegen diese Regel verstoßen, und zum anderen können wir ja nicht die unterhaltsamste Serie des Jahres unterschlagen.

„Hauteville House“ bietet Rasanz und Action, sowie eine gehörige Prise Steampunk.

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Türchen 9: Chronik einer verschwundenen Stadt

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chronikAm Wochenende ist unser Adventskalender von einer Schneewehe verschüttet worden. Wir sind immer noch mit den Bergungsarbeiten beschäftigt.
Apropos Ausgrabungen und Schnee, es gibt da einen Comic übers sonnige Ägypten und ein Städtchen unweit von Luxor, den man wirklich gelesen haben sollte.
„Chronik einer verschwundenen Stadt“ dokumentiert 15 Jahre, die das französische Künstlerpaar Golo und Dibou in Qurna verbracht hat.

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Türchen 8: Der Zauberer von Oz

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OzMit Literaturadaptionen ist es auch im Comic eine schwierige Sache. Oft geraten sie zu bieder und kommen über einen illustrierten Klassikerstatus nicht hinaus. Da liest man dann doch lieber das Originalbuch.

Aber natürlich gibt es auch Ausnahmen. Und „Der Zauberer von Oz“ von Eric Shanower und Skottie Young ist eine absolut geglückte Comicadaption des Kinderbuch-Klassikers von Lyman Frank  Baum.

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Türchen 7: Blast

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blastFunktioniert ein Comic mit einer total unsympathischen Hauptfigur? Im Falle von „Blast“ kann man das nur mit einem eindeutigen Ja beantworten.

Polza Mancini ist 38, ohne festen Wohnsitz und sitzt im Knast, weil er was Furchtbares angestellt hat. Die beiden Polizisten, die ihn verhören sollen, finden ihn fett und widerlich und würden ihm am liebsten die Wahrheit herausprügeln.  weiterlesen

Türchen 6: Quay D’Orsay

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 Quay D’Orsay ist ein Straßenname in Paris, in dem sich u.a. das französische Außenministerium befindet. Dort findet auch die Handlung des Comics von Christopher Blain statt.

Die Handlung seines Comics findet in den Jahren 2003/2004 statt. Europa steht vor der schwierigen Entscheidung, ob sie den USA im bevorstehenden 2. Golfkrieg und im Nachgang zu 09/11 auf der Suche nach vermeintlichen Atomwaffen im Irak zur Seite springt.

Blain konnte diesen Comic nur mit Hilfe eines anonymen Helfers schreiben, der damals im französischen Außenministerium als Praktikant gearbeitet hat. Humorvoll schildert Blain in einem Interview anlässlich der Frankfurter Buchmesse, wie er zunächst selbst Angst hatte, Leute in Anzügen zu zeichnen, ohne sich selbst zu langweilen. Auch solche realen Begebenheiten den Lesern nahe zu bringen, ohne wiederum seine Leser zu langweilen, sah Blain ebenso als Herausforderung an, denn das historische Resultat ist ja bekannt. So konzentriert er sich viel mehr auf die Charaktere als auf die Begebenheiten. Besonders der Minister und sein „Hofstatt“ treten immer wieder hervor.

Blain versteht sein Werk  daher auch nicht als politischen Comic. Er möchte auch die seinerzeitige Politik nicht werten, vielmehr hat ihn die Interaktion der Charaktere interessiert. Für seine metaphorische Erzählwiese spricht auch Darth Vader, den er als Stilmittel an einer Stelle gekonnt platziert hat.

Quay D’Orsay ist ein Comic, der in jeder Hinsicht ein Leseerlebnis ist.

Quay D’Orsay, 200 Seiten, Hardcover, € 36,00

 

Türchen 5: Watchmen

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 Seit Jahren, um das große Wort „Jahrzehnte“ zu vermeiden, taucht immer wieder ein Comic in den Verkaufscharts auf. Es handelt sich um die Watchmen.

Nun, die Antwort liegt wohl in der Komplexität des Gesamtwerkes, das auf mehreren Ebenen nicht nur funktioniert, sondern neue Maßstäbe in der Comic-Geschichte im Allgemeinen und für die Superhelden Comics im Besonderen gesetzt hat. Kein anderer Superheldencomic hat je dieses Niveau erreicht und gleich so viele weitere Comic Serien bis heute wesentlich beeinflusst wie die Watchmen. Natürlich dürfte auch die Verfilmung ihr Übriges zu diesem Erfolg beigetragen haben.

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