EMA-Neuheiten im März

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Anatolia Story 22

!Neu! Best Selection – Kaho Miyasaka (Einzelband)
Bestseller-Mangaka Kaho Miyasaka ist nach ihrem Überfliegertitel Kare First Love in aller Munde und nun wird auch ihr die Ehre eines schicken Best Selection Bandes zuteil. Dieser Band darf in der Best Selection-Reihe auf keinen Fall fehlen und ist vor allem für Kaho Miyasaka-Fans ein einzigartiges Schmuckstück: fünf Kurzgeschichten in gewohnt romantisch-liebevollem Artwork.

Black Bird 3

!Neu! Can you hear me? (Einzelband)
Mystery-Nachschub vom GOTH-Autor Otsuichi! Eines Tages klingelte im Kopf der einsamen Schülerin Ryo ein Handy. Ihr Gesprächspartner ist Shinya, der genauso wie sie ein imaginäres Handy besitzt. Seit diesem Tag kommunizieren die beiden mit dem Handy, das nur in ihren Köpfen existiert. Doch als die beiden sich persönlich kennenlernen wollen, erfährt Ryo die grausame Wahrheit…

Card Captor Sakura – New Edition 7

Cosplay Animal 3

Demon Flowers 5 (Abschlussband)

Desire (c) MAX 7 (Abschlussband)

Get Backers 17

Oh! My Goddess! 38

Paradox – mein Geheimnis 2

!Neu! Princess Resurrection 1
Vampire, Werwölfe und anderes Höllengetier kennen nur einen Schrecken: Hime! Die durchtriebene Tochter des Königs der Ungeheuer kämpft zusammen mit ihrem Vasallen Hiro gegen die Verräter an ihrer königlichen Familie – stets mit einem Lächeln und einer dröhnenden Kettensäge! Eine rasante und trashige Geisterbahnfahrt voller Witz und Action und feinstem Gothic!
Bisher 8 Bände in Japan erschienen.

!Neu! The Kiss of Blood (Einzelband)
Boys Love mit Biss von Star-Mangaka Makoto Tateno! Seitdem Riku für einen düsteren, hübschen Mann einen Strauß Rosen ausliefert hat, plagen ihn wilde Träume: Der geheimnisvolle Mann klettert zu ihm ins Bett, nähert sich ihm, küsst ihn. Am nächsten Morgen fühlt Riku nur noch einen süßen Schmerz und ist umso verwirrter, als er dem dunklen Schönling auf der Straße wieder begegnet. Wer ist dieser Mann?

US-Comics frisch ausgepackt

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Action Comics 887

AmazingSpider-Man 624

Anchor 6

Angel Hole In The World 4

Army Of Darkness 26

Avengers X-Men Utopia TP

Batgirl 8

Batman & Robin 10

Batman Heart Of Hush TP

Batman Widening Gyre 5

Birdhouse TP

Boys TP 6

BPRD 3

Breaking Into Comics The Marvel Way 1

Cable 24

Complete Alice 3

Conan Frazetta Cover 4

Criminal 5

Cyberforce Hunter Killer 5

Dantes Inferno 4

Dark X-Men 5

Daytripper 4

DMZ 51

Doctor Who Classics TP 5

Doom Patrol 8

Elephantmen 24

Escape From Wonderland 5

Ex Machina 48

Fathom 10

Gantz TP 9

Ghost Projekt 1

Ghost Rider TP

Ghoul 3

GI Joe Origins 13

Greek Street TP 1

Grimm Fairy Tales 45

Hellboy TP 9

House Of Mystery 23

Hulk Let The Battle Begin 1

Human Target 2

Iron Man 2 Spotlight 1

Jennifer Hewitts Music Box 4

Jericho 3

Justice League Rise & Fall Spec. 1

Kill Audio 6

Lockjaw 1

Magog 7

Modern Warfare 4

Phantom 8

Powers 3

Prelude To Deadpool Corps 2

Prototype TP

Punishermax 5

Rebels 14

Red Robin 10

Red Sonja 2

Resurrection 9

Savage Dragon 158

Secret Six 19

Solomon Kane 3

Spectacular Spider-Girl TP

Spider-Girl TP 12

Star Trek Alien Spotlight TP 2

Street Fighter Ibuki 1

Superman Last Stand Of New Krypton 1

Sword (Marvel) 5

Tank Girl 4

The Mystic Hands Of Dr. Strange 1

Transformers Bumblebee 4

Twelve Spearhead 1

Twilight TP

Ultimate Spider-Man 8

Unwritten 11

Waking 1

Warlord The Saga TP

Web Of Spider-Man 6

Weekly World News 3

Wolverine Mr. X 1

X-Men Forever 19

X-Men Pixie Strikes Back 2

Zombies vs Robots Aventure 2

Zorro Matanzas 2

Signiertermin mit Mawil

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Diesen Freitag am 12.03.10 signiert
 
Mawil
 
(Wir können ja Freunde bleiben, Action Sorgenkind, Die Band)
 
von 16 bis 18 Uhr bei uns im Laden.

Ein Termin, den man sich nicht entgehen lassen sollte.


Eine Besprechung seiner Graphic Novel „Wir können ja Freunde bleiben“ findet Ihr hier:
http://t3ffm.com/2010/03/05/uber-gescheiterte-beinahe-beziehungen/

Bitte gebt uns per email Bescheid, ob Ihr kommen könnt.
Wir legen auch gerne ein signiertes Buch für Euch zurück.

Auf der Suche nach der Essenz

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Der kleine Prinz: Nach der Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry

Ein Pilot muss mit seinem Flugzeug in der Wüste notlanden. Da sein Wasservorrat knapp bemessen ist, hat der Pilot einen gewissen Zeitdruck, seine Maschine zu reparieren. Nachdem er eingeschlafen ist, wird er von einer Stimme geweckt. Es handelt sich um einen Jungen, der sich als Prinz vorstellt und er ebenso auf der Erde gelandet ist. Er stammt von einem Asteroiden, er so klein ist, dass sie ihn auf einer Sternenkarte kaum ausfindig machen können.

Der Prinz hatte seinen Asteroiden vor Liebeskummer wegen einer Rose verlassen. Auf seiner Reise durchs All begegnete er einem König, der einsam auf einem Planeten regierte, einem eingebildeten Menschen, der den Applaus des kleinen Prinzen begehrte, einem Trinker, der trank, weil er sich schämte, dass er trank, einen Nachtwächter, der nach einer Vorschrift das Feuer seiner Laterne entfachte oder löschte und einen Geografen, der eine Karte der Sterne zeichnete und der dem kleinen Prinzen die Erde empfahl.

Auf der Erde angekommen suchte der kleine Prinz in der unbewohnten Wüste lange nach Menschen, bevor er den Piloten fand. Dabei traf er zunächst auf eine Schlange, Rosen am Wegesrand, was ihm zunächst verdeutlichte, dass die Rose auf seinem Asteroiden nicht einzigartig ist und einem Fuchs, der ihm beibrachte, ihn zu zähmen.

Der Pilot und der kleine Prinz freunden sich immer mehr an. Gemeinsam finden sie einen Brunnen, dessen Wasser dem Piloten das Überleben ermöglicht.

Der Pilot warnt den kleinen Prinzen vor der Schlange und ihrem Gift, aber der kleine Prinz weiß, dass er sie aufsuchen muss, um sich seines zu scheren Körpers zu entledigen, um dann nach Hause zurückkehren zu können.

 Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupèry ist ohne Frage ein Stück Weltliteratur, so dass man als Leser gespannt und vielleicht auch ein wenig skeptisch sein darf, ob es Joann Sfar gelingt, den Charme dieser Erzählung in das Medium Comic zu transportieren. Doch schon nach den ersten Seiten erkennt man rasch, dass Sfar dies gelungen ist.

Natürlich hat er die Erzählung für seinen Comic ein wenig gekürzt. So ist besonders die Reise des kleinen Prinzen durch das All etwas kürzer ausgefallen als das dies im Original der Fall ist. Dabei geht Sfar aber zielsicher auf die wesentlichen Stationen der Reise ein, die die Handlungen der Erwachsenen Kritisieren. So regiert der König um des Regierens Willen, der Trinker bewegt sich in einer ewigen Schleife aus Scham und Alkohol und der Geograf skizziert Karten, aber wartet gleichzeitig auf Beweise, die man ihm vorzulegen hat. Nur der Nachtwächter, der eine nicht mehr einschlägige Vorschrift beachtet, ist dem kleinen Prinzen sympathisch, denn er ist der einzige, dessen Handeln kein Selbstzweck ist.

Fehlen darf natürlich auch nicht die zentrale Aussage der Erzählung:“ Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für das Auge unsichtbar.“

Auf der Suche nach dem Wesentlichen befindet sich der kleine Prinz und erst nach dieser Lektion erkennt er, warum seine Rose auf seinem Asteroiden eben doch einzigartig ist. Sie wurde von ihm gegossen.

Sfar bleibt eng am Original und zeigt nicht, wie die Schlange den kleinen Prinzen beißt und so tötet.

Es ist und bleibt umstritten, ob Antoine de Saint-Exupèry, der 1944 von der Insel Korsika startete und von diesem Flug nicht mehr zurückkehrte, so seinen eigenen Selbstmord ankündigte oder ob sein letzter Flug mit einem Unfall endete. Unabhängig hiervon gilt der kleine Prinz als seine persönlichste Erzählung, denn wie auch seinem Helden war es de Saint-Exupèry aus Selbstzweck zu handeln. Der Dienst am Menschen war ihm immer wichtig.

Und genau das stellt Sfar mit seiner Comic Adaption deutlich heraus. Die Zeichnungen wirken ein wenig kindlich naiv, was aber der Sichtweise des kleinen Prinzen angepasst ist und wohl auch der einzig denkbare Stil ist, um den kleinen Prinzen für die Neunte Kunst zu adaptieren.

Völlig zu recht deklariert Carlsen diesen Comic als Graphic Novel. Leider vermisst man als Leser ein Kurzportrait über Sfar, den der eine oder andere Sammler vielleicht von seiner Zusammenarbeit mit Lewis Trondheim bei Donjon kennt, oder gar Antoine de Saint-Exupèry.

Unabhängig hiervon habe ich nach dem Lesen des Comics nach langer Zeit mal wieder meine Taschenbuchausgabe vom kleinen Prinzen herausgesucht. Ein größeres Kompliment kann ich Joann Sfar kaum machen. 

Der kleine Prinz, Carlsen, 110 Seiten, HC, € 14,90

Über geistige Freiheit

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Kleiner Vogel rot 

kleiner vogel rot

 In einem totalitären System sitzt Mari in einer Gefängniszelle. Sie erfährt, dass sie am nächsten Tag hingerichtet werden soll. Sie erinnert sich an ihren Freund Juri und an die Zeit, bevor das Oberste Gremium die Macht ergriffen hat und das Leben noch leicht und unbeschwert war.

Als Juris Onkel, der verbotene Musik unter die Leute gebracht hat, vom Obersten Gremium verschleppt wird und Mari ein Graffiti sieht, wird in ihr endgültig die Idee zum Widerstand geweckt. Sie verfasst Schriften, die den Slogan des Graffiti „Was wäre, wenn..“ aufgreift und zum Titel hat. Mari gelingt es, Kontakt zum Widerstand aufzubauen und ihre Schriften sogar in der Lexikothek zu verteilen.

Doch der Geheimdienst des Obersten Gremiums verrichtet seine Arbeit. Die Widerstandsgruppe und Mari werden verhaftet.

Als ein Priester zu ihr kommt, bleibt Mari entschlossen und bittet nicht um Vergebung. Sie ist nun entschlossen, dem Tod ins Auge zu sehen. Die endgültige geistige Freiheit erlangt sie, als sie einen kleinen roten Vogel sieht.

In regelmäßig unregelmäßigen Abständen veröffentlicht der Zwerchfell Verlag Comics, die die Leserschaft immer wieder auf unterschiedliche Art und Weise ansprechen.

Der vorliegende Band handelt von einer jungen Frau, Mari, die in einem unantastbaren, unüberwindlichen totalitären System lebt. Nachdem ihr Onkel von Agenten des Systems verhaftet und verschleppt wurde, sucht sie den Widerstand, um sich ihm anzuschließen. Neben dem traumatischen Erlebnis des verschwundenen Onkels machen Mischitz und Bünte diese Charakterentwicklung an einer Zufälligkeit fest, die Mari erlebt. Sie sieht ein Graffiti des Widerstands, der ihre kreative Ader anspricht. Nicht nur an dieser Stelle versteht es Veronika Mischitz ihrer Heldin eine besondere Mimik zu verleihen. Gerade diese Momente lassen den Leser immer wieder etwas länger an und in den Panels verweilen. Hinzu kommt auch die Körpersprache der Heldin, mit der ihre Gefühle wie Mut, Wut, Liebe, Verzweiflung, aber auch Entschlossenheit zum Leser transportiert werden.

Maris Umwelt definiert sich aus der Mitte zwischen 1984, Schöne neue Welt oder auch V wie Vendetta. Bünte bedient sich einzelner Elemente dieser Werke und hat sie für seine Kurzgeschichte neu zusammengesetzt, die wiederum von Veronika Mischitz mit großer Sensibilität für die Neunte Kunst umgesetzt wurden.

So bleiben die Agenten des Kollektivs immer anonym und sind weder für die Leser noch für Mari erkennbar. Beklemmend ist darüber hinaus, dass man weder als Leser noch Mari erfährt, wie sie überhaupt verraten wurde oder gar durch wen. Auch hier sind in den entscheidenden Panels keine Gesichter zu sehen, was die Allgegenwart des Kollektivs und ihrer Agenten erahnen lässt.

Christopher Bünte hat die Vorlage für diesen Comic im Rahmen eines Schreibwettbewerbs mit dem Thema „Zeichen“ erdacht und geschrieben. So findet man als Leser Zeichen oder Symbole mal mehr, mal weniger offensichtlich im vorliegenden Comic. Im schwarz-weiß gehaltenen Artwork hebt sich am Ende der Story der kleine rote Vogel deutlich ab. Er symbolisiert nicht zuletzt Maris geistige Freiheit, die das Regime, das interessanterweise auch Kirche und Politik wie in einer Diktatur oder auch im Feudalsystem nicht unüblich verbindet, nie einschränken konnte. Auch ihre Liebe zu Juri nimmt eine zentrale Position ein, so dass Freiheit und Liebe auch von einem noch so perfekten und totalitären System nicht dauerhaft eingeschränkt werden kann.

Der vorliegende Band weist viel Talent am Bleistift und im Erzählen einer Geschichte auf. Ich halte den kleinen Vogel rot für absolut preisverdächtig.

Zwerchfell hat den Comic als Hardcover in einer ansprechenden Optik mit ansprechendem Zusatzmaterial veröffentlicht. Genauso präsentiert man heutzutage einen Comic auf dem deutschen Markt.

Kleiner Vogel Rot, Zwerchfell Verlag, HC, 88 Seiten, € 14

Über gescheiterte „beinahe“ Beziehungen

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Markus erzählt in einer trinkseeligen Runde mit Freunden über seine erste große, unerfüllte Liebe aus der Kindheit, für die er sogar regelmäßig in die Kirche ging und noch mehr auf sich nahm, nur um sie zu sehen.

Für seine nächste Liebe als Jugendlicher nahm er sogar an einem Origamikurs teil und engagierte Katharina als Verkupplerin, die für ihn herausfand, wann sie Geburtstag hat. Doch auch die überreichten Blumen öffneten nicht ihr Herz. Sie schlug ihm lediglich vor, dass sie ja Freunde bleiben könnten.

Seine dritte Liebe lernte Markus am Ende einer Fahrradtour beim Camping kennen. Am letzten Abend fanden sie endlich Zeit für sich allein und zogen sich in ihr Zelt zurück. Während Markus noch darüber nachdachte, ob und wie er „zur Sache kommen“ sollte, langweilte sich das Mädchen und verließ genervt das Zelt.

Als Student verbrachte er seine Semesterferien in einem verlassenen Plattenbau. Dort trafen sich Studenten aus vielen Ländern. Markus lernte eine Spanierin kennen, in die er sich verliebte und mit der er im Laufe des Sommers viel Zeit verbrachte. Dabei hatten sie viel Spaß miteinander und ein Freund machte ihn darauf aufmerksam, wie nahe sie sich doch gekommen waren und dass sie sich trotz sprachlicher Barrieren doch bestens verstanden. Auf der großen Abschlussparty kamen sie sich näher, aber nicht so nah, wie es Markus gerne gehabt hätte. Schließlich erklärte ihm die Spanierin im gebrochenen Englisch, dass sie ihn zwar mochte, aber nichts von ihm wollte.

Mit der vorliegenden Story erzählt Mawil von dem glücklosen Markus, der es einfach nicht versteht, bei den Mädchen zu landen. Dabei geht der Autor auf vier Stadien vom kleinen Jungen bis hin zum Studenten ein. Herrlich schildert er dabei den inneren Zwist seines Protagonisten, der seinem jeweiligen Schwarm nah sein möchte, was ihm auch durchweg gelingt, ohne jedoch je zum Ziel zu gelangen. Was immer er auch beginnt, kann er nicht zum passenden Ende bringen.

Die Gründe hierfür sind immer ein wenig unterschiedlich und haben doch eine Gemeinsamkeit. Die Mädchen, in die er sich verliebt hat, wollen einfach nichts von ihm, außer Freunde bleiben. Dabei variieren die Gründe für seine gescheiterten Versuche immer ein wenig und insbesondere bei dem Mädchen, das er beim Camping kennenlernt. Sie war ja durchaus interessiert, bis sie zu dem Schluss kommen musste, dass Markus einfach nicht den ersten Schritt unternimmt. Dabei bereitet gerade die unterschiedliche Wahrnehmung der Szene im Zelt von Markus und dem Mädchen höchstes Lesevergnügen.

Konsequent wächst mit den gescheiterten Versuchen auch der Liebeskummer des Helden, den es als Student natürlich vor Liebeskummer sogar ins Bett verschlägt.

Mawil bedient sich in seiner Erzählung einer Rahmenstory, in der in einer feucht fröhlichen Runde Markus sein gescheitertes Werben, das dann jeweils als Flashback erzählt wird, zum Besten geben muss.

So lebt die Handlung nicht nur von den vielen witzigen und skurrilen Momenten, die Mawil seinen Held er- und durchleben lässt, sondern auch von den spritzigen Dialogen, die aus dem wahren Leben gegriffen sind. Dabei werden diese Dialoge teilweise nicht zum Ende geführt oder eine Figur kommt auch mal nicht zu Wort. Auch solche Situationen kann man mühelos im Alltag erleben und beobachten.

Die abgeschlossene Erzählung, die mit ihren ganz speziellen Dialogen und dem konsequent nicht eintretenden Happy End eigene Maßstäbe setzt, ist als Graphic Novel zu bezeichnen, die in keiner gut sortierten Sammlung fehlen sollte.

Wir können doch Freunde bleiben, Reprodukt, 65 Seiten, SC, 10 €

Splitter Neuheiten März, Teil 1

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– Prometheus 2

– Das fünfte Evangelium 2

– Der dunkle Turm Collectors Edition 3

– Reisende im Wind 4

Neu von Panini

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Marvel
100% Marvel 48: Deadpool – Die Wette
Dark Reign Special 2: The Hood
Marvel/Top Cow Crossover: Fusion
Spider-Man 71
War of Kings 2 (von 3)
X-Men Sonderheft 26
 
DC
Batman 39: Kampf um die Maske 3 (von 3)
Green Lantern Sonderband 17: Agent Orange
Justice Society of America 6: Black Adam & Isis
Superman Sonderband 36: New Krypton 2 (von 2)

US-Comics frisch ausgepackt

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Adventure Comics 8
Age Of Reptiles 3
Amazing Spider-Man 623
Astro City 2
Authority 20
Authority Rule Brittania TP
Batman Confidential 42
Belladonna
Boys 35,37,38,39,40
Boys HC 5
BTVS TP 8
Buffy 33
Chew 9
Church Of Hell 3
Cinderella 5
Conan 19
Crossed 9
Dead Ahead 3
Deadpool Team-Up 895
Dellec 2
Demo 2
Detective 862
Dingo 4
Do Androids Dream Of Electric Sheep 9
Fall Of Hulks Savage She-Hulks 1
First Wave 1
Forgetless 3
GI Joe 15
Girl Comics 1
God Complex 4
Great Ten 5
Greek Street 9
Grendel HC
Grimm Fairy Tales 44
Grimm Fairy Tales TP 7
Invincible 70
Invincible Iron Man 24
Jack Of Fables 43
Jonah Hex 53
JSA All Stars 4
Justice League Cry For Justice 7
Justice League International TP 4
Kevin Smith Green Hornet 1
Mass Effect 3
Mighty Avengers 34
Milestone Forever 2
Nemesis 1
New Avengers TP
Nola 4
Phantom Generations 9
Planetary HC 4
Prelude To Deadpool Corps 1
Punisher Butterfly 1
Realm Of Kings Son Of Hulk 2
Runaways Homeschooling HC
Sam Kieth Sketchbook TP 1
Sparta USA 1
Spawn 196
Spider-Man American Son TP
Spider-Man Noir 4
Starr TP
Starstruck 7
Stephen Kings N 1
Strange Tales HC
Superman Braniac TP
Sweet Tooth 7
Sword 22
Transmetropolitan TP 6
Ultimate Avengers 5
Ultimate New Ultimates 1
Underground 5
Warlord 12
Witchblade 135
Wolverine Weapon X 11
X-Men Forever TP 2
X-Men Hope 1
X-Men Noir 4
Zorro 20

Crime Noir bei Marvel

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Polizisten finden eine junge Frau ermordet vor. Auf ihrer Schulter finden sie ein Tattoo vor, das ein „X“ darstellt. Sie identifizieren die Frau als Jean Grey, ein Mitglied der X-Men. Diese X-Men gelten als Kriminelle und die Polizisten machen keinen Hehl daraus, dass sie keine Lust verspüren, den Fall zu lösen.

 

 

Die X-Men wurden von Professor Xavier ausgebildet, der Psychiater ist und wegen Verbrechen in Ryker’s einsitzt, die man ihm erst noch nachweisen muss. Dort erhält Professor Xavier Besuch von Tom Halloway, einem Journalisten des Daily Bugle. Der Journalist versucht in diesem Fall zu recherchieren, da die Polizei nichts unternimmt. Professor Xavier gibt ihm einen versteckten Hinweis. Er soll Marie Rankin suchen.

Ein Mann, der sich selbst Angel nennt, findet die X-Men, die hiervon nicht begeistert sind.

Warren Worthington ist gestorben. Er hat Selbstmord verübt.

Chef der New Yorker Mordkommission ist Eric Magnus, der aber selbst bestechlich ist und für die Bruderschaft arbeitet, die heimlich New York regiert.

Sowohl die X-Men als auch die Bruderschaft suchen Marie Rankin, die Als Schlüssel im Machtkampf um New York gilt und jede Rolle in Sekundenschnelle annehmen kann.

Unterdessen findet Scott Käpt’n Logan, der als Mörder von Jean Grey gilt.

Logan sieht im Kampf gegen Scott schlecht aus, aber Angel hilft ihm, denn er glaubt an Logans Unschuld.

Peter Magnus, ein junger Polizist tötet Remy Le Beau, den Eigentümer des Spielcasinos. Er hat seine Schwester, Wanda, die Spielschulden bei ihm hat.

Eric Magnus ist wütend und besucht seinen Sohn im Gefängnis. Er sorgt dafür, dass er auf Kaution frei kommt und erteilt ihm gleichzeitig den Auftrag, Unus, den Unbestechlichen, der einen Zeppelin Flug gebucht hat, zu töten. Dieser Zeppelin explodiert unmittelbar nach dem Start.

Polizisten stürmen das Quartier von Peter Magnus und erschießen ihn. Eric Magnus fährt zum Hellfire Club und erschießt Sebastian Shaw, der ebenfalls in die Machtspiele um die Vorherrschaft in New York verstrickt ist. Im Hellfire Club kommt es auch zur Begegnung mit Jean Greys Mörder.

 

Fazit: Mit dem vorliegenden Band legt Fred van Lente eine Crime Noir Story im klassischen Stil vor. Obwohl man als Leser der X-Men des 616 Universums die Charaktere kennt, ist es nicht einfach, die Charaktere, die in der Story abrupt eingeführt kennen, zuzuordnen, da sie im Noir Universum doch neue Rollen einnehmen. So sind beispielsweise Eric Magnus Chef der New Yorker Mordkommission und Remy Le Beau kein Dieb, sondern Eigentümer eines Spielcasinos.

Wie es sich für eine klassische Crime Noir Story gehört, enthüllt sich erst nach und nach, wer wirklich auf welcher Seite steht und was ihn zu seinen Handlungen motiviert. Van Lente eröffnet hierfür reichlich viele Nebenplots, die erst im letzten Teil bei der Begegnung von Eric Magnus mit dem Mörder Jean Greys zusammengeführt werden. Der eine oder andere Handlungsstrang bleibt sogar offen. Offensichtlich setzt und hofft van Lente auf eine Fortsetzung seines Crime Noir um die X-Men, die fast ein bisschen zu kurz kommen.

Wer der Mörder Jean Greys ist und somit auch hinter den Kulissen beide Seiten gegeneinander ausspielt, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, denn der Kauf des Bandes kann auch aufgrund des Artworks von Calero, der sich mit seinem düsteren Stil dem Charakter der Story hervorragend anpasst, nur empfohlen werden.

 Das Noir Universum ist und bleibt der unverkennbare Versuch Marvels, erwachsene Leser anzusprechen und so ein Gegenpol zum DC Label Vertigo zu bilden.

 

Marvel Noir: X-Men, 124 Seiten, SC mit Faltcover, 14,95 €